Fondsgebundene Lebensversicherung verkaufen
Auch fondsgebundene Lebensversicherungen lassen sich verkaufen. Ihr Wert hängt von der Fondsentwicklung ab, ein Verkauf kann gegenüber der Kündigung Vorteile bringen.
Ausführlich erklärt
Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung fließen die Beiträge in Investmentfonds; die spätere Leistung hängt von deren Wertentwicklung ab. Anders als klassische Policen gibt es keinen festen Garantiezins, dafür Chancen und Risiken der Fonds, häufig belastet durch mehrere Kostenschichten.
Wer eine fondsgebundene Police vorzeitig beenden möchte, kann sie kündigen oder verkaufen. Der Wert richtet sich nach dem aktuellen Fondsguthaben. Ein Verkauf am Zweitmarkt oder die Umschichtung des Guthabens in physische Edelmetalle kann sinnvoll sein, wenn Kosten und Schwankungen den realen Ertrag mindern. Eine individuelle Prüfung schafft Klarheit.
- Verkauf oder Umschichtung statt teurer Fortführung
- Wert richtet sich nach aktuellem Fondsguthaben
- Umschichtung in Sachwerte möglich
- Kostenfreie, unverbindliche Prüfung
- Wert schwankt mit den Fonds
- Versicherungsschutz endet beim Verkauf
- Steuerliche Folgen je nach Vertrag
Häufige Fehler
- Mehrere Kostenschichten der Fondspolice zu übersehen
- In einem Tief ohne Prüfung zu kündigen
- Den Verkauf nicht als Alternative zur Kündigung zu prüfen
Für wen geeignet
Geeignet für Inhaber fondsgebundener Policen, die hohe Kosten oder Schwankungen tragen und ihr Kapital flexibler oder sachwertorientiert einsetzen wollen.
Praxisbeispiel
Eine Anlegerin hält eine fondsgebundene Police mit hohen Kosten. Nach Prüfung verkauft sie den Vertrag und schichtet das Guthaben in physisches Gold und Silber um, um Kosten zu senken und Sachwerte aufzubauen.
Häufige Fragen
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Zusammenfassung
Auch fondsgebundene Policen sind nicht in Stein gemeißelt: Verkauf und Umschichtung in Sachwerte können Kosten senken und die Kaufkraft schützen.
