Palladium als Kapitalanlage
Palladium ist rund 30-mal seltener als Gold und vor allem als Katalysatormaterial gefragt. Es gilt als besonders schwankungsstark und eignet sich für erfahrene Anleger.
Ausführlich erklärt
Palladium ist deutlich knapper als Gold, es wird rund 30-mal seltener gefördert und ist vor allem in Benzin-Katalysatoren unverzichtbar. Ein Großteil der Weltförderung stammt aus nur zwei Ländern, vor allem Russland und Südafrika. Diese geografische Konzentration schafft besondere Marktdynamiken und kann zu starken Preisausschlägen führen. Anlagepalladium wird üblicherweise mit Feinheit 999,5 und LPPM-Zertifizierung gehandelt.
Aus der hohen strukturellen Nachfrage ergeben sich Chancen, aus der starken Volatilität aber auch deutliche Risiken. Palladium eignet sich daher als gezielte Beimischung für erfahrene Anleger und wird sinnvollerweise mit persönlicher Beratung kombiniert. Beim Kauf von physischem Palladium fällt Umsatzsteuer an. Über das Sparkonzept Pallas lässt sich Palladium in 1-oz-Einheiten besparen.
- Rund 30× seltener gefördert als Gold
- Hohe strukturelle Nachfrage aus der Industrie
- Diversifikation abseits von Gold und Silber
- LPPM-zertifiziert, Feinheit 999,5
- Sehr starke Preisschwankungen
- Förderung auf wenige Länder konzentriert
- Umsatzsteuer beim Kauf von physischem Palladium
Für wen geeignet
Geeignet für erfahrene Anleger, die bewusst höhere Schwankungen akzeptieren und ihr Depot gezielt um ein knappes Industriemetall ergänzen wollen.
Praxisbeispiel
Ein erfahrener Anleger nimmt über Pallas einen kleinen Palladium-Anteil ins Depot. Ihm ist bewusst, dass das Metall stark schwankt, und er hält den Anteil daher bewusst überschaubar.
Häufige Fragen
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Zusammenfassung
Palladium ist ein knappes, stark nachgefragtes Industriemetall mit hohem Schwankungsrisiko, eine Beimischung ausdrücklich für erfahrene Anleger.
