Platin als Kapitalanlage
Platin ist deutlich seltener als Gold und zugleich ein zentraler Industrierohstoff. Als Kapitalanlage eignet es sich vor allem zur Diversifikation für erfahrene Anleger.
Ausführlich erklärt
Platin wird weltweit deutlich seltener gefördert als Gold, je nach Quelle etwa 15- bis 20-mal seltener. Gleichzeitig ist es ein unverzichtbarer Rohstoff: als wichtigster Katalysatorwerkstoff in Dieselfahrzeugen und Brennstoffzellen sowie als Hoffnungsträger der Wasserstoffwirtschaft. Anlageplatin wird üblicherweise mit einer Feinheit von 999,5 und LPPM-Zertifizierung gehandelt.
Für Anleger ist Platin vor allem als Beimischung zur Diversifikation neben Gold und Silber interessant. Historisch war es oft gleichwertig oder teurer als Gold, zeitweise gilt es als unterbewertet. Die starke Abhängigkeit von der Industriekonjunktur sorgt jedoch für höhere Schwankungen, und beim Kauf von physischem Platin fällt in Deutschland Umsatzsteuer an. Über das Sparkonzept Pallas lässt sich Platin gezielt in 1-oz-Einheiten besparen.
- 15–20× seltener gefördert als Gold
- Zentraler Rohstoff der Auto- und Wasserstoffindustrie
- Diversifikation neben Gold und Silber
- LPPM-zertifiziert, Feinheit 999,5
- Stärkere Schwankungen als Gold
- Umsatzsteuer beim Kauf von physischem Platin
- Eher für erfahrene Anleger geeignet
Für wen geeignet
Geeignet für erfahrene Anleger, die ihr Edelmetalldepot über Gold und Silber hinaus um ein selteneres Industriemetall ergänzen wollen.
Praxisbeispiel
Ein Anleger ergänzt sein Gold- und Silberdepot über das Pallas-Konzept um Platin in 1-oz-Einheiten und setzt damit gezielt auf die industrielle Nachfrage und die Knappheit des Metalls.
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Passende Inhalte aus dem Wissensbereich
Zusammenfassung
Platin verbindet Seltenheit mit industrieller Schlüsselrolle, eine chancenorientierte Diversifikation neben Gold und Silber für erfahrene Anleger.
