Zweitmarkt für Lebensversicherungen
Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen ist der Handel mit bestehenden Policen. Spezialisierte Ankäufer übernehmen Verträge und zahlen häufig mehr als den Rückkaufswert.
Ausführlich erklärt
Auf dem Zweitmarkt werden bestehende Lebens- und Rentenversicherungen gehandelt. Statt eine Police beim Versicherer zu kündigen, verkauft der Inhaber sie an einen spezialisierten Ankäufer, der den Vertrag übernimmt und fortführt. Den Markt gibt es in Deutschland seit den frühen 2000er-Jahren.
Weil der Ankäufer den Vertragswert weiternutzt, kann er häufig mehr bieten als den Rückkaufswert. GRK Gereke vermittelt den Verkauf über den Partner Pacta Invest, der seit 2004 am Zweitmarkt tätig ist und den Kaufpreis in einer Summe zahlt. Der Erlös kann in physische Edelmetalle umgeschichtet werden.
- Erlös oft über dem Rückkaufswert
- Etablierter, regulierter Markt
- Auszahlung in einer Summe
- Erlös in Sachwerte umschichtbar
- Nicht jeder Vertrag ist ankauffähig
- Versicherungsschutz endet mit dem Verkauf
- Steuerliche Folgen je nach Vertrag
Häufige Fehler
- Den Zweitmarkt gar nicht erst zu prüfen
- Nur die Kündigung in Betracht zu ziehen
- Ankauffähigkeit und Konditionen nicht vergleichen zu lassen
Für wen geeignet
Geeignet für Inhaber bestehender Lebens- und Rentenversicherungen, die mehr erzielen wollen als bei der Kündigung.
Praxisbeispiel
Statt seine Police zu kündigen, lässt ein Versicherter sie am Zweitmarkt prüfen. Der Ankäufer bietet über dem Rückkaufswert; der Versicherte verkauft und schichtet den Erlös in Gold um.
Häufige Fragen
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Zusammenfassung
Der Zweitmarkt verwandelt die Kündigung in ein besseres Geschäft: mehr Erlös, Auszahlung in einer Summe und die Option, in Sachwerte umzuschichten.
