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GRK GerekeVermögenssicherung
Vergleich & Entscheidung

Pensionszusage oder Unterstützungskasse

Pensionszusage und Unterstützungskasse sichern Versorgung – die Pensionszusage bilanzwirksam im Unternehmen, die Unterstützungskasse ausgelagert und bilanzschonend.

Auf den Punkt

Die Pensionszusage erzeugt Rückstellungen in der Unternehmensbilanz und bindet Eigenkapital. Die Unterstützungskasse ist ausgelagert und bilanzneutral, kann Liquidität halten und Sachwerte einbinden. Bestehende Pensionszusagen werden häufig auf eine Unterstützungskasse ausgelagert, um die Bilanz zu entlasten.

Erklärung

Ausführlich erklärt

Die Pensionszusage (Direktzusage) ist das direkte Versorgungsversprechen des Unternehmens. Sie bietet maximale Gestaltungsfreiheit, erzeugt aber Pensionsrückstellungen, die das Eigenkapital binden und bei niedrigen Zinsen wachsen. Das kann Bilanz, Rating und Nachfolge belasten.

Die Unterstützungskasse verlagert die Versorgung auf einen externen Träger und wirkt bilanzneutral. In der pauschaldotierten Variante bleibt die Liquidität über ein Darlehen im Unternehmen, und Sachwerte wie Gold lassen sich einbinden. Deshalb werden bestehende Pensionszusagen oft auf eine Unterstützungskasse ausgelagert.

Gegenüberstellung

Pensionszusage und Unterstützungskasse im Überblick

KriteriumPensionszusageUnterstützungskasse
BilanzwirkungRückstellungen belasten die BilanzBilanzneutral / ausgelagert
EigenkapitalWird gebundenWird entlastet
LiquiditätIm Unternehmen, aber bilanzwirksamBleibt über Darlehen verfügbar
Nachfolge / VerkaufKann den Verkauf erschwerenErleichtert Verkauf & Nachfolge
Sachwerte / GoldÜber Rückdeckung möglichEinbindung möglich
Vorteile
  • Unterstützungskasse entlastet die Bilanz
  • Liquiditätserhalt über das Darlehensprinzip
  • Erleichtert Verkauf und Nachfolge
  • Sachwertrückdeckung möglich
Nachteile & Risiken
  • Pensionszusage bietet maximale Gestaltungsfreiheit
  • Auslagerung verursacht einmaligen Aufwand
  • Beide erfordern fachkundige Begleitung
Worauf achten

Häufige Fehler

  • Die bilanziellen Folgen einer Pensionszusage erst bei der Nachfolge zu bemerken
  • Die Auslagerung zu spät anzugehen
  • Den Liquiditäts- und Sachwertvorteil der Unterstützungskasse zu übersehen
Zielgruppe

Für wen geeignet

Eine neue Pensionszusage kann bei sehr individuellem Bedarf passen. Für Bilanzentlastung, Verkaufs- und Nachfolgefähigkeit ist die Unterstützungskasse – auch als Auslagerungsziel bestehender Zusagen – meist die bessere Wahl.

Aus der Praxis

Praxisbeispiel

Beispielfall

Eine GmbH mit belastender Geschäftsführer-Pensionszusage lagert diese auf eine Unterstützungskasse aus. Die Bilanz wird entlastet, das Deckungskapital teils in Gold gehalten, der geplante Verkauf dadurch erst möglich.

Antworten

Häufige Fragen

Im Glossar

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Fazit

Zusammenfassung

Die Pensionszusage punktet bei der Gestaltungsfreiheit, die Unterstützungskasse bei Bilanz, Liquidität und Nachfolge – weshalb Zusagen häufig auf sie ausgelagert werden.

Persönliche Einordnung

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